„Vom Wort zum Bild: Die Sprachen der Neuen Rechten in Italien“
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Zwischen politischem Erbe und neuen Kommunikationsstrategien – Die Bilder und Slogans der Neuen Rechten in Italien
Die Neue Rechte weltweit bedient sich einer zum Teil innovativen, schwer erkennbaren Sprache. Auch in Italien hat sie mit der aus der Ära Berlusconi nur noch wenig gemein. Sie zeigt sich mit einem neuen Wortschatz und neuen Formen, die es ihr ermöglichen, bisher Undenkbares auszusprechen, zu verharmlosen und zu normalisieren.
Neurechte Bewegungen unterschiedlicher Ausprägungen machen sich die Sozialen Netzwerke zunutze, verherrlichen die Vergangenheit und kehren zu altnationalistischen Bildern zurück, geben sich dabei jedoch teilweise demokratie- und europafreundlich.
Wie instrumentalisieren sie Sprache und Bilder, und worin liegt darin die Wirksamkeit? Welches sind ihre Schlagworte, Symbole und Werkzeuge? Welche die der Opposition?
Die Soziolinguistin Vera Gheno und der Kunsthistoriker Luciano Cheles zeichnen im Dialog mit Massimiliano Tarantino, Journalist und Direktor der Fondazione Feltrinelli, Vergangenheit und Gegenwart der politischen rechten Propaganda auf der doppelten Ebene von Wort und Bild nach.

