„Weiter Schreiben“ im Exil - Abdalrahman Alqalaq und Michael Krüger im Gespräch mit Insa Wilke
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In Abdalrahman Alqalaqs Buch „Übergangsritus“ geht es um Liebe und Gewalt, um den Krieg, die Vertreibung und das Leben im Exil. Der palästinensische Dichter erzählt von den verletzlichsten Dingen, von der alten Heimat, der Dunkelheit in der Welt und dem Leben im Zwischenbereich – so nachvollziehbar, nahbar und mit stiller poetischer Wucht, dass man ihm überall hin folgt. - Abdalrahman Alqalaq partizipierte am Programm „Weiter Schreiben“, eine literarische Plattform für Autor*innen aus Kriegs- und Krisengebieten. Michael Krüger, der dem Projekt „Weiter Schreiben“ seit Langem verbunden ist, hat das Nachwort zum Buch geschrieben. Abdalrahman Alqalaq, 1997 in Alyarmouk, einem Flüchtlingslager am Rand von Damaskus, geboren, ist ein palästinensischer Schriftsteller, Dichter und Performer. Er studiert Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit Schwerpunkt Theater und Literatur, sowie Kulturpolitik im internationalen Vergleich an der Universität Hildesheim und an der Université MV in Rabat. 2022 erschien sein Lyrikdebüt »vierundzwanzig« auf Arabisch im Elles Publishing House in Kairo. „Übergangsritus“ ist sein erstes Buch in deutscher Sprache.
Teilnehmende: Abdalrahman Alqalaq, Michael Krüger, Insa Wilke (Moderation)
Veranstalter: Deutscher Literaturfonds in Kooperation mit „Weiter Schreiben“, einem Projekt von wearedoingit e.V.

