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Das Netzwerk TRADUKI fördert Literaturübersetzungen aus, in und nach Südosteuropa. Eine zentrale Rolle spielen die Übersetzer*innen, für deren Tätigkeit es keine 'normale' Ausbildung gibt. Angelika Salvisberg (TRADUKI) spricht mit zwei Übersetzern, die beide – nicht nur, aber auch – bulgarische Literatur ins Deutsche übersetzen: Mit Alexander Sitzmann, der u.a. Georgi Gospodinovs preisgekrönten Roman "Zeitzuflucht" ins Deutsche übertragen hat, und mit Boris Kenov, der 2023 Stipendiat des Goldschmidt-Programms für Literaturübersetzer*innen war. Ein Gespräch über Perspektiven und die besonderen Herausforderungen 'kleiner' Sprachen.
Im Anschluss laden TRADUKI und die Frankfurter Buchmesse auf ein Glas Wein ein - Zeit und Raum für ein Kennenlernen unter Fachleuten und solchen, die es werden möchten.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wir freuen uns auf euer Kommen und einen anregenden Austausch.
Boris Kenov, 1993 in Basel geboren, lebt in Genf. Er ist Übersetzer aus dem Französischen, Englischen und Bulgarischen ins Deutsche, wobei er sich insbesondere für das Zusammenspiel von Wort und Bild interessiert. Nach einem gestalterischen Vorkurs an der Kunstakademie Sofia studierte er mehrsprachige Kommunikation und Übersetzen in Canterbury und Genf. 2023 war er Stipendiat des Goldschmidt-Programms für Literaturübersetzer*innen.
Alexander Sitzmann, 1974 in Stuttgart geboren, studierte Skandinavistik und Slawistik in Wien. Er forscht und lehrt an der dortigen Universität. Seit 1999 übersetzt er aus dem Englischen, Bulgarischen, Mazedonischen und den skandinavischen Sprachen. 2004 erhielt er u.a. den Ehrenpreis des bulgarischen Kultusministeriums und 2016 den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung.

