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Romantasy, Drachensex und knutschende Elfen sind auf dem Vormarsch und die entsprechenden Bücher erobern weltweit die Regalfächer. Und dann gab es da ja auch noch Shades of Grey, die Trilogie, die unzählige Leser:innen verführt hat. Intime Szenen und Erotik sind allerdings kein genrespezifisches Phänomen, sondern gehören zum Alltag der meisten Übersetzenden. Doch welche Schwierigkeiten bringt das Übertragen solcher Szenen mit sich? Wie herausfordernd sind körperliche Aktivitäten für Übersetzende? Liegt darin nicht sogar vielleicht die eigentliche Königsdisziplin? Die Übersetzer:innen Lisa Kögeböhn und Andreas Donat tauschen sich im Gespräch über ihre Erfahrungen aus und zeigen auf, wo die Herausforderungen liegen.
Gäste: Andreas Donat und Lisa Kögeböhn
Moderation: Lisa Mensing
Andreas Donat
Andreas Donat wurde 1983 in Wien geboren und lebt als freier Übersetzer aus dem Norwegischen, Schwedischen und Dänischen in Berlin.
Lisa Kögeböhn
Lisa Kögeböhn, geboren 1984 in Norddeutschland, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und Strasbourg. Seit 2010 übersetzt sie Belletristik aus dem Englischen, darunter Autor*innen wie Megan Nolan, Jenny Mustard und Coco Mellors. Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, sammelt sie Pilze, backt Torten und setzt sie sich auf Instagram als @koegeboehnsche für die Sichtbarkeit ihres Berufs ein. Sie war mehrfach Stipendiatin des Deutschen Übersetzerfonds und lebt mit ihrer Familie in Leipzig.
Lisa Mensing (*1989) lebt als Übersetzerin aus dem Niederländischen in Münster. In Utrecht und Münster studierte sie Interdisziplinäre Niederlandistik und Literarisches Übersetzen. Sie übersetzt Prosa, Essays, Theaterstücke sowie Lyrik, u. a. die Romane »Trophäe« und »Das Geschenk« (Zsolnay) von Gaea Schoeters. 2024 wurde sie für die Übersetzung von Caro Van Thuynes »Birkenschwester« (MaroVerlag) mit dem Förderpreis des »Straelener Übersetzerpreises« ausgezeichnet.

