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Wenn Meerschweinchen plötzlich Heilkräfte entwickeln, Freundinnen sich in nervige Doppelgängerinnen verwandeln und Blind Dates zu Albträumen werden, dann fehlt nur noch ein bisschen Nachtblau bis zum ersten Hahnenschrei. Zwischen stinkenden Großstädten, düsteren Diktaturen und ewiger Dunkelheit spannen sich in den Erzählungen von Ofelia Huamanchumo de la Cuba die vielen Schichten der Nacht auf.
Der Band »Nachtschichten« erschien im MaroVerlag und enthält insgesamt zwölf Geschichten mit allerlei Wendungen und Überraschungen, die trotz utopischer Momente, abergläubischer Verirrungen und esoterischer Hoffnungen von den Abgründen des Menschseins geprägt sind. Es wurde 2025 von der Jury als eines von zehn »Bayerns Besten Independent Büchern« ausgezeichnet.
Ofelia Huamanchumo de la Cuba, 1971 in Peru geboren, ist Lyrikerin, Schriftstellerin und Hispanistin. Sie schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane und Kinderbücher und übersetzt ins Spanische, vor allem Lyrik. Ihre Literaturkritiken und Artikel zu gesellschaftlichen und kulturellen Themen erscheinen in Zeitschriften und Fachpublikationen. Sie arbeitet in der akademischen Forschung und Lehre, nimmt an Literaturfestivals teil und trägt zu zweisprachigen Anthologien bei. Seit 2001 lebt sie in München.

