demoSlam als öffentliches Bühnenevent bringt zwei bis drei Paare auf die Bühne, die jeweils eine 10-minütige Präsentation halten. Nach jeder Präsentation findet eine moderierte Austauschrunde mit dem Publikum statt. Das Publikum hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen, eigene Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Dialog zu beteiligen. Ziel des Events ist es, eine tiefere Auseinandersetzung mit den präsentierten kontroversen Themen zu fördern und ein besseres Verständnis für unterschiedliche Meinungen
zu entwickeln.
Vor ihrem Bühnenauftritt nehmen die Slammer:innen an einem zweitägigen
Vorbereitungsworkshop teil. demoSlam als Bühnenevent bietet eine einzigartige Plattform, um konstruktive Dialoge zu fördern und gesellschaftliche Spaltung zu überwinden.
Es geht darum, Andersartigkeit auszuhalten und neue Wege der Verständigung zu finden, ohne den Fokus auf Gewinner und Verlierer zu
legen. Der Ansatz »Verstehen, ohne einverstanden zu sein« ermöglicht, dass
niemand im Gespräch gewinnen muss. Das Gespräch mit einem Andersdenkenden wird nicht zu einer Kampfarena, sondern zu einer
Begegnung zwischen zwei gleichwertigen Personen. Statt einem
Kampf der Meinungen findet eine Begegnung der Meinungen statt.
Statt als Gegner wird der Andere als Gegenüber gesehen. Statt Streit
findet Verständigung statt. Der demoSlam als Bühnenevent kann humorvoll sein und Leichtigkeit ausstrahlen. Humor deeskaliert Anspannung. Dank des spielerischen, teils selbstironischen Elements beim Slam-Auftritt entsteht
eine »beeindruckende Leichtigkeit, ein unverkrampfter Umgang
miteinander«. Es ist erfrischend, dass die Slammer:innen ehrlich von
sich selbst sprechen und es nicht um Expertise geht.