Bücher, die die Welt erschließen
"Man sieht nur, was man weiß" (lange Jahre das Motto des DuMont-Reiseverlages) - das gilt auch für die Buchreihe, die ich seit mehr als 20 Jahren um immer weiter Neuentdeckungen erweitere. Einblicke in fremde Kulturen zu nehmen, die außereuropäische Welt und ihre Geschichte zu entdecken und für andere zu erschließen - das ist mein Anliegen und mein großes Hobby.
- Alles fing an mit dem Indienhandbuch des Abbé Dubois (1766-1848, Leben und Riten der Inder), das bis dahin nur auf Englisch und Französisch erhältlich war. In der deutschen Übersetzung eröffnet es nun auch dem deutschsprachigen Publikum einen einzigartigen Einblick in die geistig-religiöse Welt des Subkontinents.
- Weiter ging es mit den Lebens- und Reiseberichten des Deutsch-Holländers Jacob Haafner (1754-1809), der im Dienst der Niederländischen Ostindienkompanie und auf eigene Faust Süd- und Südostasien durchreiste. Die sehr lebendig geschriebenen Bände sind eine wahre Fundgrube für Ethnographen und Indologen.
- Die Thags von Indien des Briten William Sleeman (1788-1848) führen nach Zentralindien, wo man dem Autor auf den Spuren der von ihm bekämpften, real existierenden Mörderband folgen kann - Ethnographie als true crime...
- Die Manila-Galeone des Amerikaners William Lytle Schurz (1886-1962) bildete jahrhundertelang das (fast einzige) Bindeglied zwischen der Wirtschaftswelt Asiens und dem amerikanischen Kontinent. Immer noch ein Klassiker, liegt der Band nun auf Deutsch vor.
- Der Amerikaner Francis Parkman (1823-1893) gab in seinem Werkt Die Verschwörung des Pontiac den Indianerstämmen des amerikanischen Ostens eine vernehmbare Stimme - ein Grundlagenwerk bis heute.
- Alle Bände mit sorgfältig redigierten Anmerkungen, einem Nachwort, Register, Begriffserläuterungen, Literaturverzeichnis usw.
- Zielgruppen: Historiker, Indologen; Kolonialgeschichte, Reiseberichte, Hinduismus